Aktuelles

Hier finden Sie eine Zusammenstellung unserer aktuellen Projekte und Aktivitäten. Ausführlichere Informationen, Reiseberichte, Bildergalerien und Hörproben haben wir im Kapitel Agenda/Projekte eingerichtet. 

Eine Konzertreise durch Weißrussland Belatour und ein Konzert zum Weltkriegsgeden-ken stellten die Höhepunkte im Jahr 2018 dar.  Die Organisation wurde durch InterCoral Jena e. V. durchgeführt.

Feiertage sind in allen Kulturen und Religionen Tage der Ge-meinschaft und der Besinnung, voller Liebe und Wärme. Auf den folgenden Seiten haben wir einen Interkulturellen Kalender zusammengestellt.


Mitgliederversammlung 2019

sehr herzlich laden wir zur turnusgemäßen Mitgliedersammlung unseres Vereines InterCoral Jena e.V. ein, welche wir dieses Jahr erstmalig in der IGS Grete-Unrein in der August-Bebel Straße abhalten werden:
                                                25. September ab 18 Uhr.

Wir werden von unseren beiden Hauptwerken, dem Weltkriegsgedenken mit den Chœur de St. Guillaume sowie der Gastspielreise durch Weißrussland, berichten und freuen uns darauf, den Planungsstand für die kommenden Perspektivplanungen zu diskutieren. Turnusgemäß steht die Wahl der Kassenprüfer an.

Wir haben uns aufgrund der überzeugenden Präsentationstechnik für den Veranstaltungsort IGS entschieden, wo wir auch seit geraumer Zeit unsere regelmäßigen Vorstandssitzungen abhalten. Ab dem Zugang August-Bebel-Straße werden wir den Zugang zum Beratungsraum kennzeichnen.

 

Vorgeschlagene Tagesordnung:

TOP 1

Begrüßung

 

TOP 2

Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit

TOP 3

Genehmigung des Protokoll der MV vom 13.6.2018

Beschluss

TOP 4

Bericht des Vorstandes

 

 

- Bericht des Vorsitzenden

 

 

- Bericht des Schatzmeisters, Vorstellung Jahresabschluss 2018

 

TOP 5

Entgegennahme des Berichts:
Aussprache über Bericht und Jahresabschluss

 

TOP 6

Bericht Mitglieder des FA Kassenrevision (Kai-Uwe Lange, Siegfried Weller)
Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2018


Beschluss

TOP 7

Neuwahl Mitglieder FA Kassenrevision, Amtsperiode Juni 2019 - Mai 2021

- Wahl eines Versammlungsleiters

- Wahl der/s Kassenprüfer (2 Personen, in getrennten Wahlgängen)

 

Beschluss
Beschluss

TOP 8

Aktivitäten 2019/20, Beratungen über Planungsstand

 

TOP 9

Haushaltsplanung/ Wirtschafts- und Mittelverwendungsplans 2019/20
- Vorstellung (Vorsitzender/Schatzmeister)

 

 

- Beratung

 

 

- Genehmigung des Wirtschafts- und Mittelverwendungsplan 2019/20

Beschluss

TOP 10

Einrichtung von Fachausschüssen (Beschlussvorlage)

 

 

- Vorbereitung 20ISR

Beschluss

 

- Vorbereitung Besuch Strasbourg 20STR

Beschluss

TOP 11

Verschiedenes

.\.

 

 

 

Nachwuchstalent Katia Iwanowa debütierte in Jena

Herausragend waren die Leistungen und Empfehlungen der Kandidaten zum erstmals vergebenen Nachwuchsförderpreis des Vereins InterCoral Jena e.V., der im Rahmen einer Gastspielreise im letzten Herbst ausgelobt wurde. „Unser Ziel war es, Talente in Osteuropa zu finden und zu fördern, denen aus unterschiedlichsten Gründen ein einfacher Zugang in unseren Kulturraum nicht möglich ist“, so der Vorsitzende des Vereins, Ralf Claus. Mit einem Reisestipendium unterstützt der Verein den musikalischen Austausch. „Wir wollen aber nicht nur fördern, sondern auch ein interessiertes Publikum einbinden und begeistern.“

Für den Verein ist das Konzert einer der vielen Höhepunkte des bereits im vergangenen Jahr initiierten interkulturellen Austausches mit Weißrussland: Auf Einladung des deutschen Botschafters in Minsk absolvierten 30 Musikerinnen und Musiker eine Konzertreise rund um den geographischen Mittelpunkt Europas im Rahmen der sogenannten deutschen Wochen, um dem weißrussischen Publikum Eindrücke von unserem Musikverständnis barocker Komponisten zu vermitteln. Ein Orgel- und ein Violinkonzert wurden von zwei Bach-Kantaten nach Luther-Texten umrahmt.

„Wir verstehen uns als Impulsgeber von Austausch und Versöhnung. Der persönliche Kontakt ist für uns dabei von bedeutender Wichtigkeit“, so der Vereinsvorsitzende. „Wir freuen uns sehr auf Katia Iwanowa, um dem interessierten und begeisterungsfähigen Publikum in Jena und Umgebung unsere ausgezeichnete Nachwuchskünstlerin präsentieren zu können.“ Sie habe an der staatlichen Musik-Akademie in Minsk bei Wladimir Neudach eine exzellente Ausbildung an der Orgel erhalten. "Ich bin auf die Interpretation der ausgewählten Werke sehr gespannt“, erläutert Kirchenmusikdirektor Martin Meier während der Vorbereitungsphase. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit Katia Iwanowa eine Künstlerin mit einer überdurchschnittlichen künstlerischen Begabungen fördern, die auch in Zukunft bedeutsame Leistungen erwarten lässt.“ Das Konzert fand eingebunden in den Internationalen Orgelsommer am 14. August 2019 in der Stadtkirche St. Michael statt.

 

Programm:

D. Buxtehude              Praeludium fis-moll (BuxWV 146)

J.S. Bach                       Wir glauben all' an einen Gott (BWV 680)

                                      Fughetta super: Wir glauben all' an einen Gott (BWV 681)

                                      Preludium und Fuge a-moll (BWV 543)

                                      Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr (BWV 662)

C. Franck                     Pièce héroïque b-moll

C.-M. Widor                Aus der Symphonie №5: Toccata

J. Alain                          Litanies, JA 119

 

Orgel:                          Katia Iwanowa, Minsk (Weißrussland)

  

Tatsächlich wurden die Erwartungen der Zuhörer des gut besuchten Konzertes erfüllt, wenn nicht übertroffen. Stehende Ovationen des Publikums forderten die Künstlerin zum dreimaligen Erscheinen auf der Empore auf. Hervorzuheben waren die Leistungen zum letzten, nur etwa vierminütigen Stück: es beruht auf einem Thema von Achtel- und Viertelnoten, das in immer neuen Variationen wiederholt wird. Im Verlauf gestaltete sie eindrucksvoll die dramatische Steigerung bis hin zu rauschhafter Ekstase. Der Komponist schrieb dazu in einem Brief: »Ein Gebet ist keine Klage, sondern ein Tornado, der alles, was sich ihm in den Weg stellt, hinwegfegt…Wenn man am Ende nicht völlig erschöpft ist, hat man das Stück weder richtig verstanden, noch so gespielt, wie ich es mir vorstelle.«  Katia Iwanowa hat das richtige Tempo gefunden, um nicht nur dieses Stück, sondern den gesamten Abend zum Konzerterlebnis werden zu lassen.

In den Folgetagen nutzten wir die Gelegenheit, unserer Preisträgerin Wirkstätten herausragender Künstler aus Mitteldeutschland, insbesondere von Johann Sebastian Bach in Weimar und Leipzig, zu präsentieren: in Weimar besichtigten das Liszt-Haus und die Musikhochschule (Probenräume, Cafeteria, Konzertraum), anschließend die russisch-orthodoxe Kirche. Nach einer Stadtrundfahrt mit längerem Stopp in Belvedere besuchten wir anschließend die Herder-Kirche mit Besichtigung des Cranach-Altar und der historischen Orgel. In Leipzig waren wir auf Spurensuche des berühmtesten Thomaskantors in der Nikolai- und Thomaskirche sowie dem Bachhaus, wo sie zum ersten Mal den Geist des unvergessenen Meisters anhand von Autographen spüren konnte.  Abgerundet wurde der Besuch in der 'Heldenstadt der Friedlichen Revolution' mit einem Abstecher in das Gewandhaus, der Oper und das neu errichtete Paulinum auf den Fundamenten  der alten Paulinerkirche am Augustutsplatz. 

Ganz herzlich bedanken wir uns bei unserem Sprachbegleiter Artem Minov, der unermütlich und sehr zuverlässig die bestehenden Barrieren zu überwinden half. 

                                                                                                                        zum Selbstbericht  

Mitgliederversammlung 2018

Am 13.6.18 fand turnusgemäß die jährliche Mitgliederversammlung statt. Zum zwei-jährigen Bestehen des Vereins standen ein Rückblick auf die erfolgreich abgeschlossenen Aktivitäten und ein Ausblick im Vordergrund der Beratungen.

Mit sehr guter Resonanz und – wie in der Presse geschrieben stand 'mit staunender Bewunderung' – wurde ‚Bachs Allerschönster Regenbogen‘ von Jena nach Lublin gespannt. Der Vorsitzende dankte allen aktiven Mitgliedern der Kantorei St. Michael und deren musikalischem Leiter, KMD Martin Meier, für ihr Engagement und hob den Gleichklang der gemeinsamen Aktivitäten hervor. Auch 2018 werden durch zwei Projekte die Gedanken von Versöhnung und Austausch realisiert: mit dem Kammerchor und dem Collegium musicum wird auf einer Gastspielreise durch Weißrussland mit Studierenden der Musikakademie Minsk ein musikpädagogisches Projekt durchgeführt und in Minsk, Hrodno und Polozk zwei Bachkantaten aufgeführt. Es steht außer Frage, dass das gemeinsame Konzert am Ewigkeitssonntag mit dem renommierten Chœur de Saint Guillaume aus Strasbourg einen weiteren Höhepunkt darstellen wird. Nach der Entlastung des amtierenden Vorstandes bestätigten die Mitglieder die bisherigen Vorstandsmitglieder und wählten Magdalene Neye in der Funktion einer Beisitzerin als neues Mitglied hinzu. In der anschließenden Perspektivdiskussion wurde der vorgelegte Mittelver-wendungsplan genehmigt. 

"Olá, meus queridos amigos,

estamos conectados no coração."

 

"Auf Wiedersehen, liebe Freunde, im Herzen sind wir verbunden." Fast 40 Gäste aus Londrina (Brasilien) bereicherten unser Stadtbild Mitte September 2017. Auf seiner Europatournee gastierte UniCanto de Londrina unter der Leitung von Maestro Jose Mario Tomal am 24. September in der Stadtkirche St. Michael.

Rhythmisches Klatschen begleitete die schwungvoll und mitreißend vorgetragenen Darbietungen lateinamerikanischer Musik. Zusammen mit der Kantorei St. Michael und Mitgliedern des Oratorienchors St. Petri aus Sonneberg erklang als ein Höhepunkt des Festkonzertes zum Reformationsjubiläum John Rutters ‚Magnificat‘. Die Stimmen und die Musik zum liturgischen Text in lateinischer Sprache verschmolzen in vielfältiger Rhythmik und beeindruckender Dynamik. Elemente gregorianischer Liturgie, lateinamerikanischer Tänze und des Jazz verbinden uralte Mystik mit zeitgenössischer Aufführungskunst. Drei Chöre aus zwei Kontinenten begeistern das Publikum zusammen mit dem Philharmonischen Orchester aus Marienbad (CZ) mit dem Werk eines englischen Komponisten, Vielfalt verbindet. Rutters

       Lovely Rose – von der es keine schön‘re gibt und geben wird

ist an diesem Abend keine Fiktion mehr, sie ist greifbar, erlebbar, hörbar. Bei schönem Herbstwetter konnten wir unsere Heimatstadt als weltoffene und an Perspektiven reiche Stadt präsentieren.