InterCoral baut Brücken zwischen Kulturen

 

Wir begrüßen Sie herzlich bei InterCoral Jena e. V.  Auf den folgenden Seiten finden Sie nähere Informationen zu unserem Verein. Unsere Aufgaben sehen wir in der Förderung des interkulturellen Austausches. Wir verstehen uns als Netzwerkknoten und möchten durch Begegnung und gemeinsames Musizieren zu einer Vertiefung der Beziehungen zwischen unterschiedlichen Kulturen im Geist der Versöhnung beitragen. 


Preisträgerin   debütiert   am 14. August   in   der   Stadtkirche

„Wir freuen uns sehr auf Katia Iwanowa, um dem interessierten und begeisterungs-fähigen Publikum in Jena und Umgebung unsere ausgezeichnete Nachwuchs-künstlerin zu präsentieren.“ Sie habe an der staatlichen Musik-Akademie in Minsk bei Wladimir Neudach eine exzellente Ausbildung an der Orgel erhalten. "Ich bin auf die Interpretation der ausgewählten Werke sehr gespannt“, erläutert Kirchenmusikdirektor Martin Meier.                                                                              mehr


Erkenne mich, mein Hüter,

mein Hirte, nimm mich an.

Von dir, Quell aller Güter,

ist mir viel Guts getan.

 

Musik reist nicht nur Mauern zwischen Menschen ein, sondern baut auch Glaubensbrücken. Mit diesem Textausschnitt nach dem ev.  Kirchenlied-dichter Paul Gerhardt in der Übersetzung des  Hymnus Salve caput cruentatum (EKG 85) wünschen wir Ihnen eine friedvolle Heilige Woche und erinnern herzlich an die Passionsmusik am Karfreitag um 17 Uhr in der Stadtkirche St. Michael.


+++  Bestürzt und mit Entsetzen sehen wir die schrecklichen Bilder aus Paris. Mögen die heldenhaften Feuerwehrleute unverletzt bleiben. Ein Schatz und ein Erbe unserer europäischen Geschichte sind bedroht. Wir fühlen mit unseren Freunden aus Frankreich.  +++


Sprachbegleiter gesucht

Mitte August ist es schon so weit: wir begrüßen unsere Nachwuchskünstlerin Katia Iwanowa aus Minsk zum Austauschprojekt in Jena! Sie wird eine Woche unser Gast sein und in dieser Zeit möchten wir uns, unsere Stadt und unser Land natürlich von der besten Seite zeigen. Mit Dir überwinden wir eine lästige Sprachbarriere, da Du gerne mit Menschen in russischer Sprache kommuniziert oder in kleinen Gruppen kleinere Aufgaben erledigen möchtest. So besteht für Dich die Möglichkeit, sich als unvergesslicher Unterstützer einzubringen! Wir freuen uns auf Deine Kontaktaufnahme. Nähere Informationen zum Austauschprojekt finden sie hier.


Brückenbauer

Wir begrüßen drei neue Brückenbauer in unserem Verein: Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Eure Mitarbeit in unseren Projekten, auf Eure Anregungen und auf Euer Engagement. 

Eure aktive Mitarbeit ist für uns unersetzbar, wir freuen uns schon jetzt sehr darauf, Euch auf der Mitgliederversammlung in wenigen Wochen persönlich kennen lernen zu dürfen. 


Schwarz-Rot-Gold ist das Wahrzeichen von Freiheit und Demokratie. Freiheitskämpfer seit dem Hambacher Fest 1832 trugen mutig, oft unter Lebensgefahr, die deutsche Trikolore.

 

Bundespräsident F. W. Steinmeier in einem Gastbeitrag der ZEIT. 

 

Heribert Prantl schrieb: "Wären die Deutschen Franzosen, dann wäre der 18. März ein Tag für Jubel und Feuerwerk." Warum der 18. März? Weil an diesem Tag 1793 in Mainz die erste Republik in Deutschland ausgerufen wurde, 1848 in Berlin die demokratische Revolution ihren Höhepunkt erlebte und 1990 die erste freie Volkskammerwahl in der DDR stattfand. Der 18. März zeigt die demokratische Entwicklung vom Streben nach bürgerlicher Gleichheit bis hin zu freien Wahlen. In der Paulskirche tagte 1848/49 die gewählte deutsche Nationalversammlung und schuf die erste deutsche Verfassung, die unsere Verfassungsordnung bis heute stark prägt. 


„So wenig der Demokratie vor hundert Jahren ihr Scheitern vorherbestimmt war, so wenig ist heute ihr Gelingen garantiert.“…  „Eine Demokratie, auch unsere, ist angewiesen auf Loyalität und Vertrauen, vor allem auf das Engagement derer, die in ihr leben. Sie ist angewiesen auf demokratische Patrioten.“

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 6.2.2019 in Weimar anlässlich des Festakts "100 Jahre Weimarer Reichsverfassung";       Foto: Bundesreg./Steffen Kugler


"Wir alle hoffen, dass Sie die moralische Standfestigkeit besitzen, weiterhin für Toleranz und Inklusivität, Menschlich-keit und Freiheit, kurzum für die wahre Demokratie zu kämpfen".

 

 

Prof. Samuel Friedländer am 31.1.2019 in Berlin anlässlich der Gedenkstunde zur Befreiung des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945;     Foto: ekm.


Da pacem, domine!

 

Unseren Freunden in Strasbourg fühlen wir uns im Gebet und in Gedanken verbunden. Wir bitten um Frieden.

 

En pensée et en prière, nous nous sentons connectés à vous.

 


Solidarität mit unseren französischen Freunden

 

In großer Solidarität, aus einem großem Kreis wie bei unserem vergangenen Friedensgebet am Ewigkeitssonntag senden Kantorei St. Michael und der Verein InterCoral Jena e.V. die herzlichsten Grüße nach Strasbourg. Aus der Ferne vermögen wir die Trauer, Verzweiflung und Verunsicherung uns kaum vorzustellen, die unsere Freunde in dieser schweren Zeit umgibt. Wir sind in Gedanken und im Gebet Euch so nah, wie es uns nur möglich ist. Vor ein paar Tagen erst haben wir um Frieden gebeten, nun erneuern wir diese Bitte und senden Euch in Eure schöne Stadt nach diesem heimtückischen Anschlag einen Friedensgruß. „Mit Worten können wir es nicht ausdrücken, dass wir vor ein paar Tagen Arvo Pärts ‚Da pacem domine‘ gesungen haben, und nun hat es so eine bedrückende Aktualität“, erklären Martin Meier und Ralf Claus.

 

Mde. Edlira Proftuli und le President du Chœur de Saint-Guillaume, Ms. Nikolas Greib, bedanken sich für die Anteilnahme und die erwiesene Freundschaft. „ Für einige von uns war es sehr knapp, wir hatten genau zu diesem Zeitpunkt und nur wenige Meter davon entfernt unsere wöchentliche Chorprobe. Wir sind sehr schockiert über die Ereignisse, aber alle wohlauf.“

 

Unsere Gedanken sind bei Euch, denn die Stadt Strasbourg versinnbildlicht die europäische Idee von Frieden und Demokratie. Der Verein InterCoral Jena e.V. vertritt die grundlegenden Werte von Solidarität, Gleichberechtigung und Toleranz. Zusammen mit der Kantorei St. Michael möchte er zu einem besseren Verständnis unterschiedlicher Kulturen sowie zum Abbau von Vorurteilen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus beitragen.

 

Pensées de familles, parents et amis à Strasbourg

À la vie, à la paix - Tolérance pour toujours dans mon coeur.

Vive l’amitié! 


Unseren Interkulturellen Kalender haben wir aktualisiert.  


Informieren Sie sich über unsere Aktivitäten in der Konzertpause am 16. Dezember ab ca. 18:45 Uhr bei einer kleinen Erfrischung in der Stadtkirche St. Michael. Wir freuen uns, Sie persönlich kennen zu lernen.


 Deutsch-französische Partnerschaft vereint zum Friedenskonzert

 Von Feinden zu Freunden

2018 – ist ein Jahr historisch denkwürdiger Jubiläen. Dabei jähren sich vor allem Ereignisse, die mit Krieg und Elend, Leid und Verbrechen in Verbindung stehen: 

1918 – Ende des Ersten Weltkrieges

1618 – Beginn des 30-jährigen Krieges. 

 

Aus diesem Anlass richteten wir aus unserer heutigen Zeit einen Blick zurück, möchten aber auch an die Gestaltung einer friedlichen Gegenwart und Zukunft mahnen. Es war uns daher eine große Ehre, zusammen mit dem Choeur de St. Guillaume de Strasbourg und der Kantorei St. Michael ein bewegendes Gedenk- und Friedenskonzert am Ewigkeitssonntag zu gestalten.                                                                                        mehr


Austausch rund um den geographischen Mittelpunkt Europas

Die Verwirklichung von Völkerverständigung und des Gedankens der Versöhnung sind durch persönliche Begegnung und unmittelbaren zwischenmenschlichen Austausch deutlich und erlebbar zu machen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, deutsches Kulturverständnis im Ausland zu präsentieren und durch interkulturellen Austausch zu einem besseren Verständnis unterschiedlicher Kulturen sowie zum Abbau von Vorurteilen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus beizutragen. Auf Grundlage dieser Motivation realisierten wir einen Kulturaustausches mit der Republik Belarus/ Weißrussland durch Gastspiele in Minsk, Hrodna und Polozk sowie durch Förderung der Konzerttätigkeit eines ausgewählten Nachwuchstalentes durch Einladung nach Jena mit Hospitation und Konzert. Wir freuen uns auf den Besuch von Katia Iwanowa im August 2019.                                                                  mehr


Unsere Aktivitäten wurden 2018 durch Spenden der Fa. Bauerfeind, der alternative 54 e. V. und der Volksbank Gera•Jena•Rudolstadt sowie Zuwendungen von JenaKultur und der Thüringer Staatskanzlei großzügig unterstützt.