Kraft durch Zuversicht

Gelassen in die Zukunft blicken

Eigentlich hatten wir uns seitens unseres Vereins viel vorgenommen. Jedoch bringen die Schließung der Grenzen  - 25 Jahre nach dem wegweisenden Abkommen von Schengen -  die Kontaktverbote, die veränderten Arbeitsbedingungen, die Isolation zuhause tiefe Einschnitte in unser aller Leben.

Auch wir tragen Verantwortung. Wir glauben fest daran, dass persönliche Begegnungen und gemeinsame Veranstaltungen den eigenen Horizont erweitern und eine essenzielle Rolle bei der Umsetzung unseres Leitmotivs von Versöhnung und Austausch auch in unserem sozialen Leben spielen. Verlässliche Prognosen zum weiteren Verlauf der Krise sind bei den aktuellen Unwägbarkeiten momentan schwer möglich. Daher bitten wir um Geduld und Verständnis, was Festlegungen zu weiteren Aktivitäten unseres Vereins betrifft:

Das Friedenskonzert (geplant 10. Mai) mit der Kantorei der Friedenskirche und Kantorin Christina Brandt haben wir auf unbestimmte Zeit verschoben.

 

Die Mitgliederversammlung wird voraussichtlich im Herbst stattfinden.

An der Planung der Gastspielreise nach Strasbourg halten wir weiterhin fest und entscheiden zu gegebener Zeit unter Beachtung der reiserechtlichen Bedingungen zusammen mit unseren Freunden vor Ort, ob, unter welchen Voraussetzungen und gegebenenfalls wann die Durchführung opportun erscheint. Wir sollten stets daran denken, dass die Heimatstadt unserer Freunde in der Grand Est eine der von der Krise am stärksten betroffenen Kommunen ist. Seien Sie versichert, dass wir bei diesen Überlegungen die gesundheitliche Dimension (Ansteckungsgefahr) sowie das Risikoprofil unserer Teilnehmer, Gastgeber und Konzertbesucher berücksichtigen. Und somit bleibt nur, sich in produktiver Angespanntheit konzentriert und schrittweise von einem Tag auf den anderen darauf vorzubereiten, ohne unsere Grundidee und deren Symbolkraft aus dem Blick zu verlieren.

Über die Veranstaltung zum Gedenken an die Zerstörung von Coventry am Ewigkeitssonntag kann noch keine Aussage getroffen werden.

Corona wird uns noch lange beschäftigen. Wir beginnen mehr als zuvor in Gesamtzusammenhängen zu denken, lernen die Welt in ihren Facetten immer besser zu verstehen. Es verschieben sich die Möglichkeitsräume und es wird deutlicher, worauf es gerade jetzt ankommt: in großer Solidarität zuerst an den Anderen zu denken.

Wir möchten uns bedanken, dass Sie uns bisher unterstützt haben und freuen uns darauf, Sie bald wieder als Mitwirkende oder als Gast einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Aber noch ist es nicht soweit. Lasst uns vorerst in Gedanken nach Lublin, nach Strasbourg, nach Hrodna, nach Londrina reisen, von kommenden Begegnungen träumen und unsere Freunde dort herzlich umarmen.

Cordialement, Iena. Sentez-vous étreint, restez en bonne santé, à bientôt. ++ ++ ++ Pozdrawiam Jena. Poczuj się przytulony, bądź zdrowy, do zobaczenia wkrótce. ++ ++ ++ Atenciosamente, Jena. Sinta-se abraçado, mantenha-se saudável, até breve. ++ ++ ++ ++ ++ ++