Unser Selbstverständnis

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Verwirklichung von Völkerverständigung und des Gedankens der Versöhnung durch persönliche Begegnung und unmittelbaren zwischenmenschlichen Austausch deutlich und erlebbar zu machen. 

 

Der Vereinsname InterCoral ist dabei Programm und kein Rechtschreibfehler, geht es den zwei Dutzend engagierten Mitglieder um die Förderung des interkulturellen Austausches im Bereich der Kirchenmusik. Beseelt von der Gastfreundschaft unserer Gastgeber auf einer Chorreise der Kantorei St. Michael im Frühjahr 2016 nach Brasilien und den überwältigenden gemeinsamen Konzerterlebnissen fassten einige engagierte Choristen noch auf dem Flughafen in Rio den Entschluss zur Vereinsgründung (unsere Satzung); inzwischen hat sich InterCoral Jena. e.V. als fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Jena etabliert (Aktivitäten und Projekte).

 

In einer Zeit, die auch durch populistische Konzeptlosigkeit, kurzsichtige Ausgrenzung und Ressentiments allem Fremden gegenüber geprägt ist, setzt InterCoral Jena e.V. bewusst ein Zeichen für Verständigung und Versöhnung mit dem Ziel, Brücken zwischen Kulturen und Nationen zu bauen. Unsere Weltanschauung ist pluralistisch, liberal sowie von Respekt und Toleranz gegenüber dem anderen geleitet. Austausch verbindet und reißt Mauern in den Köpfen ein. 

 

Die Zugewandtheit und die Begeisterung des Publikums bei bisherigen Aktivitäten setzen immer wieder realitätsfernen Simplifizierungen die kühne Vision eines verständnisvollen Miteinanders entgegen und motivieren uns, die Schirmherren und unsere Unterstützer, in unerschütterlicher Beharrlichkeit nicht mit Lippenbekenntnissen, sondern mit glaubwürdigen Impulsen den eingeschlagenen Weg von Verständigung und Versöhnung erfolgreich weiterzugehen. 

 

Dabei lassen wir uns auch von einem Gedanken Victor Hugos leiten und motivieren:

 

Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann
und worüber zu schweigen unmöglich ist.